Marielle Morawitz
LEBENSLAUF
1980
Ihr Tatendrang ist groß.
Sie will sich mitteilen und sich der Welt zeigen.
Sie ist bedacht und wählt eine günstige Stunde. 0.03 schlägt die Uhr. Ein neuer Tag bringt Leben ans Licht: 31.10.1980.
1985
Sie sitzt unter dem Werktisch ihres Opas und sammelt heruntergefallene Sterne.
1987
Sie baut mit ihrem Cousin aus Decken eine Räuberhöhle – ihr erstes plastisches Kunstwerk in Gemeinschaftsarbeit – und überfällt mit einer Spielzeugpistole ihre erwachsenen Verwandten, die sich daraufhin ergeben müssen.
1989
Sie äußert den Wunsch Maler zu werden, „aber nicht so einer, der tapeziert, ein Kunstmaler!“
1992
Sie erhält eine Hauptrolle im Krippenspiel, Maria.
1995
Es ist ruhig um Marielle Morawitz, sie versucht sich zu finden und künstlerisch weiter zu bilden.
1999
Sie wagt einen entscheidenden Schritt und begibt sich damit auf den Weg zu Ruhm und Reichtum: Sie entscheidet sich Kunstpädagogik zu studieren.
2007
Nach langjähriger Ausbildung, zahlreichen kreativen Nebenjobs, hat sie auch das Zweite Staatsexamen in der Tasche und tanzt vor Freude einen temperamentvollen Freestyle in ihrer Wohnung.
STIL
Das künstlerische Schaffen von Marielle Morawitz ist sehr umfangreich. Sie fertigt Grafiken in Form von Lithografien, Radierungen und Linolschnitten an, arbeitet großformatig mit Acrylfarben
auf Spanplatten und geht dabei plakativ und knallig- bunt vor, fotografiert, filmt, widmet sich der Performance- Kunst und der Literatur.
AUSTELLUNGEN/ VERÖFFENTLICHUNGEN/ VERANSTALTUNGEN
1997
Fotografien zur Typenforschung, Evangelisch- methodistische Kirche, Brand- Erbisdorf
1998
Gemeinschaftsausstellung „Bilder zur Schöpfunggeschichte“, Evangelisch- methodistische Kirche, Brand- Erbisdorf
1999
Gemeinschaftsausstellung „Körperwelten“, Café Kurzschluss, Freiberg
2000
Gemeinschaftsausstellung „Sichtweisen“, Naturkundemuseum Freiberg
2002
Preisträgerin des Fotowettbewerbs „Zeit“ der TU Dresden, Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Stuwertinum
2003 - 2005
Performative Auftritte mit der Gruppe „Poisson d’orange“
2005
Einzelausstellung „Lebensumwelten - Lebensdinge“ im Hospiz Radebeul
2005/2006
Publikation je eines Gedichtes in der Anthologie „Ausgewählte Werke“ der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte, Band 8/9
ab 2006
Teilnahme am „Tag des Offenen Atelier“
2007
Teilnahme an der "Künstlermeile" zum Dresdner Stadtfest
Teilnahme an der Offenen Bühne mit neopostdadaistischen Gedichten
Einzelausstellung "MoraWitz im NiklasHof" in der kleinengalerie Dresden
Publikationen in diversen Zeitschriften, u. a. in Skunk, Jugendmagazin
